Laptop und Aludosn

Nach einer langen Bergtour kimmt da Franz auf a Hüttn,
a Sennerin moikt Küah davor, ei'gwandt nach Brauch und Sittn.
Sie frågt eahm: "Wuist wås trinka, fehln duats herobn an nixn?"
Und wiara sågt: "A Hoibe Bier!" bringts eahm a Warsteinerbüchsn.
Då wird am Franz klar,
warum der Weg rauf voller Büchsn war.
"Pfuideifi", sågt er, "sakradi,
ja, wås stoist ma denn då hi?
Bring mir a Flaschl, guates, echtes, gsüffiges, gschmackiges, boarisches Bier!
Weil so an Weiss-blech-alu-dosn-büchsn-plempi sauf i går nia!"

Mitm Opa geht's dahi, in da Stubn liegt er zum Sterbn,
rund um sei Bettståd lauern de Erbn.
Jetz wui er no wås sågn, eine letzte fromme Bitt:
"Gebts mir aufm Weg in Himmi a Hoibe Bier no mit!"
Da Haupterbe rennt wia da Teifi,
net dass am Opa kaam a Zweifi.
Wiara zruck kimmt mit a Löwenbräubüchsn,
schreit da Opa: "Aus is', der erbt nixn!"
Bringts mir a Flaschl, guates, echtes, gsüffiges, gschmackiges, boarisches Bier!
Weil mit dem Weiss-blech-dosn-büchsn-plempi, då kimm i in' Himmi nei nia!"

In der Staatskanzlei, in München, sitzn de Schwarzn beinand,
zwengs da Haltung von da Regierung zu dem Dosnpfand.
Da Stoiber und da Schnappauf sågn: "Bayern, widersteht!
Aa wenn des Gesetz zum Dosnpfand auf uns soiber zruck geht!
Soin de Andern ruhig lästern,
wås juckt uns unser Gred vo gestern!
Aa wenn de mittelständische Brauwirtschaft untergeht,
dem Trittin, dem gönn' ma 's net!
Es schwarze Weiss-blech-büchsn-stur-schädl stimmts dem Dosnpfand doch zua,
weil bei de Schwarzn in da Regierung, då gibt's Flaschn mehra wia gnua!

Und jetz Leit trinkts a Hoibe guates, gsüffiges, gschmackiges, boarischs Freibier,
weil umasonst gibts von de Brauereien in Bayern sowås sonst nia!

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Biermösl Blosn